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Wettererscheinung: Wind

Aufbau von Windkraftanlagen

Windenergie in der Vergangenheit und Windkraft in der heutigen Zeit.

Vor- und Nachteile der Windenergie

 

 

 

Der Aufbau von Wind- kraftanlagen

Moderne Windkraftanlagen sind in der Regel wie folgt aufgebaut.

a) Rotorblätter und Gondel

Das technische Herzstück von Windkraftanlagen befindet sich ganz oben. Die Rotorblätter, die den Wind auffangen, sind an der Spitze der Gondel montiert.
Die Gondel ist drehbar, so dass die Windkraftanlage sich stets nach dem Wind ausrichten kann.
Innerhalb der Gondel befindet sich bei einigen Typen von Windkraftanlagen ein Getriebe. Bei einigen (neueren) Typen wird jedoch mittlerweile auf ein Getriebe verzichtet, damit die gesamte Anlage weniger Verschleißteile aufweist und somit auch weniger gewartet werden muss.
Damit aus der kinetischen Energie des Windes, die von den Rotorblättern in Rotationsenergie umgewandelt wird, elektrischer Strom erzeugt werden kann, befindet sich innerhalb der Gondel auch noch ein Generator, der letztlich den Strom erzeugt.
Ein wichtiges Bestandteil der Gondel ist noch die Bremse, die benötigt wird, um die Windkraftanlage stoppen zu können, falls aufgrund von zu starkem Wind (Sturm) die mechanische Belastung auf die Anlage zu groß werden sollte.

b) Der Turm der Windkraftanlage

Die Türme von Windkraftanlagen dienen zum Einen als Auflager für die Gondeln und zum Anderen als Zuwegung für Mensch und Material.
Zu muss durch den Turm zum Beispiel die Verkabelung geführt werden, um den vom Generator erzeugten Strom in das öffentliche Netz einspeisen zu können. Außerdem muss der Turm einen Zugang für Menschen zur Gondel aufweisen, damit anfallende Wartungs- und Reparaturarbeiten ausgeführt werden können.
Dieser Zugang befindet sich bei größeren Anlagen innerhalb des Turmes, während bei kleineren Windkraftanlagen der Zugang außenseitig angebracht ist.

c) Das Fundament einer Windkraftanlage

Ein nicht unwichtiges Element von Windkraftanlagen ist das Fundament. Da, bedingt durch die große Masse auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche, hohe Druckkräfte auftreten, muss das Fundament ausreichend dimensioniert sein.
Je nach Bodenbeschaffenheit reichen entweder einfache Gründungen aus Beton oder es ist, bei wenig tragfähigem Boden, zusätzlich ein Pfahlgründung erforderlich.

Je nach Größe bzw. der Leistung, die eine Anlage bringt, wird bei Windkraftanlagen unterschieden zwischen:

- Kleinstanlagen, mit einem Leistungsbereich von nur einigen Kilowatt,

- Kleine Windkraftanlagen, die eine Leistung von bis zu 50 Kilowatt bringen und einen Durchmesser der Rotorblätter bis zu 16 Metern aufweisen,

- Mittlere Windkraftanlagen mit Leistungen bis 500 Kilowatt und einem Rotordurchmesser bis zu 45 Metern und

- Großanlagen mit einem Leistungsbereich von größer als 500 Kilowatt bis hin zu mehreren Megawatt und Rotordurchmessern, die teilweise über 100 Meter betragen können.

 

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